Die Kon­fe­renz hat deut­lich gemacht, wel­che Ein­fluss­fak­to­ren bei der Gestal­tung und stra­te­gi­schen Pla­nung der Lern­wel­ten an Hoch­schu­len eine Rol­le spie­len. Sie hat gezeigt, wie weit man­che Hoch­schu­len schon bei der Digi­ta­li­sie­rung ihrer Leis­tungs­be­rei­che vor­an­ge­schrit­ten sind und dass es wich­tig ist, dass ande­re Hoch­schu­len von deren Erfah­run­gen pro­fi­tie­ren kön­nen. Beson­ders gefal­len hat mir die Ein­be­zie­hung der stu­den­ti­schen Perspektive.

Die Kon­fe­renz hat deut­lich gemacht, wel­che Ein­fluss­fak­to­ren bei der Gestal­tung und stra­te­gi­schen Pla­nung der Lern­wel­ten an Hoch­schu­len eine Rol­le spie­len. Sie hat gezeigt, wie weit man­che Hoch­schu­len schon bei der Digi­ta­li­sie­rung ihrer Leis­tungs­be­rei­che vor­an­ge­schrit­ten sind und dass es wich­tig ist, dass ande­re Hoch­schu­len von deren Erfah­run­gen pro­fi­tie­ren kön­nen. Beson­ders gefal­len hat mir die Ein­be­zie­hung der stu­den­ti­schen Perspektive.

Auch von unse­rer Sei­te herz­lichs­ten Dank für die pro­fes­sio­nel­le Orga­ni­sa­ti­on! Als Vor­tra­gen­de aber auch als Gäs­te konn­ten wir vie­le inter­es­san­te Gesprä­che füh­ren und uns auch neu vernetzen.

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Prof. Dr. Richard Stang begrüßt Gäs­te und Mit­wir­ken­de der Kon­fe­renz und lädt zu einem Begrü­ßungs­talk ein. Er wünscht allen eine span­nen­de und inter­es­san­te Kon­fe­renz und betont die Rele­vanz der The­ma­tik. Hier­bei sieht er die Beant­wor­tung der Fra­ge nach der Umset­zung einer Stu­die­ren­den­ori­en­tie­rung an Hoch­schu­len als beson­ders drän­gend an.

Prof. Dr. Richard Stang begrüßt Gäs­te und Teil­neh­mer (Source: S. Dutz)

Es folg­te der Begrü­ßungs­talk, der von Prof. Dr. Richard Stang mode­riert wurde.

Hier wur­den schon viel­fäl­ti­ge Erwar­tun­gen an die Ergeb­nis­se der Work­shops und das hohe Inter­es­se an den Input-Bei­trä­gen deutlich. 

An dem Begrü­ßungs­talk nah­men teil (v.l.n.r.):

Prof. Dr. Frank Zie­ge­le (CHE – Cen­trum für Hochschulentwicklung),

Man­fred Weig­ler (Die­ter Schwarz Stiftung),

Prof. Dr. Richard Stang (Hoch­schu­le der Medi­en, Pro­jekt Lern­welt Hochschule),

Bet­ti­na Jorz­ik (Stif­ter­ver­band für die Deut­sche Wissenschaft),

Oli­ver Janosch­ka (Hoch­schul­fo­rum Digi­ta­li­sie­rung) und

Dr. Bernd Vogel (HIS Insti­tut für Hochschulentwicklung).

Im Begrü­ßungs­talk wer­den Erwar­tun­gen und das hohe Inter­es­se deut­lich (Source: S. Dutz)

Anschlie­ßend fächer­te Dirk Mei­nun­ger vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung mit dem ers­ten Ple­nums­vor­trag die zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen für Hoch­schu­len auf. Für ihn ste­hen die  Hoch­schu­len unter ande­rem vor den Her­aus­for­de­run­gen, spe­zi­fi­sche Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln sowie in Zukunft ver­stärkt zu koope­rie­ren. Auf gesell­schaft­li­che Anfor­de­run­gen soll­ten die Hoch­schu­len schnel­ler reagie­ren. Er hob auch noch­mals her­vor, dass die Ein­bin­dung von Stu­die­ren­den in die Kon­fe­renz beson­ders zu wür­di­gen sei, da dies sonst kaum in sol­chen Kon­tex­ten geschehe.

Dirk Mei­nun­ger (Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung) (Source: S. Dutz)

Die Rede von Dirk Meinunger:

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An die­sen Bei­trag schloss sich die Prä­sen­ta­ti­on der ers­ten Ergeb­nis­se des For­schungs­pro­jek­tes “Lern­welt Hoch­schu­le” an. 

Zunächst stell­te Alex­an­dra Becker die Rah­mung des For­schungs­pro­jek­tes vor und prä­sen­tier­te ers­te Ergeb­nis­se der Online-Befra­gung und zen­tra­le Erkennt­nis­se der Untersuchung.

 

Alex­an­dra Becker stellt die Ziel­set­zung des Pro­jek­tes “Lern­welt Hoch­schu­le” vor (Source: S. Dutz)

Das Pro­jekt „Lern­welt Hoch­schu­le“ will in einem ers­ten Schritt einen sys­te­ma­ti­sier­ten und struk­tu­rier­ten Über­blick über den IST-Zustand der Lern­welt Hoch­schu­le in Deutsch­land erar­bei­ten. Der Zugang ist dabei von einer stu­die­ren­den­zen­trier­ten Per­spek­ti­ve aus gewählt wor­den, da die­se von dem “Shift from Tea­ching to Lear­ning”, der Digi­ta­li­sie­rung, der Glo­ba­li­sie­rung sowie der Hin­wen­dung zur kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Leh­re unmit­tel­bar betrof­fen ist. Ein Ziel die­ses Pro­jekts ist es, Lösungs­mög­lich­kei­ten, Good-Prac­ti­ce, aber auch Bedar­fe auf­zu­zei­gen, um eine stu­die­ren­den­ori­en­tier­te Hoch­schu­le gestal­ten zu kön­nen, die den ver­än­der­ten Bedürf­nis­sen der Stu­die­ren­den, aber auch des Arbeits­mark­tes und der Gesell­schaft gerecht wird.

Die Rah­men­be­din­gun­gen der Lern­welt Hoch­schu­le in Deutsch­lands sind kom­plex. Hier spie­len die Föde­ra­li­tät, die Ver­wal­tungs­re­form, die Viel­falt der Hoch­schul­ar­ten, die Auto­no­mie der Hoch­schu­len und nicht zuletzt die Bolo­gna-Reform hinein.

Das Pro­jekt ist mul­ti­me­tho­disch auf­ge­baut. Es wur­den alle Hoch­schu­len Deutsch­lands ein­ge­la­den, an einer Online-Befra­gung teil­zu­neh­men, um die Wahr­neh­mung der Hoch­schu­len zu erfah­ren, Inter­views mit den Hoch­schul­ak­teu­ren und ‑Akteu­rin­nen durch­ge­führt, um die Wahr­neh­mung der „Machen­den“ zu erfas­sen, Fall­stu­di­en mit den Stu­die­ren­den durch­ge­führt, um deren Per­spek­ti­ve zu erhal­ten, und Exper­ten-Inter­views durch­ge­führt, um die Meta-Ebe­ne betrach­ten zu kön­nen. Zusätz­lich wur­de eine Doku­men­ten­ana­ly­se (Lan­des­hoch­schul­ge­set­ze, Ent­wick­lungs- und Struk­tur­plä­ne, Ziel­ver­ein­ba­run­gen) durch­ge­führt. Dies soll zu einem umfas­sen­den „Big-Pic­tu­re“ der Lern­welt Hoch­schu­le in Deutsch­land führen.

Prä­sen­ta­ti­on von Alex­an­dra Becker:

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Ers­te, zen­tra­le Erkennt­nis­se der Online-Befra­gung sind:

  • Die Hoch­schu­len haben die Ver­än­de­rungs­be­dar­fe erkannt und sind in den unter­such­ten Dimen­sio­nen (Orga­ni­sa­ti­on, Hoch­schul­di­dak­tik, phy­si­sche Lehr- und Lern­räu­me sowie digi­ta­le Struk­tu­ren) auf dem Weg.
  • Die Ein­bin­dung von Stu­die­ren­den fin­det nur in gerin­gem Aus­maß statt. Hier ist Inno­va­ti­on gefragt.
  • Koope­ra­tio­nen zur Ent­wick­lung der Leh­re beru­hen zumeist auf indi­vi­du­el­len Abspra­chen. Hier besteht die Gefahr, dass Wis­sen, Res­sour­cen und Kapa­zi­tät ver­lo­ren gehen.
  • Lang bestehen­de Struk­tu­ren wer­den sel­ten hin­ter­fragt. So wer­den z.B. tra­dier­te Öff­nungs­zei­ten oder Son­der­stel­lun­gen inner­halb der Hochschule(n) kaum hin­ter­fragt oder den aktu­el­len Bedürf­nis­sen angepasst.
  • Die aktu­el­len Bedar­fe fin­den sich nur in gerin­gem Maße in den Gesetz­ge­bun­gen wieder.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass in nur gerin­gem Maße Gesamt­stra­te­gien für die gesam­te Hoch­schu­le erkenn­bar sind – die Dimensionen/Bereiche wer­den meist iso­liert betrach­tet. Inner­halb die­ser Berei­che wird jedoch indi­vi­du­ell nach Lösun­gen gesucht und Ideen wer­den erprobt.

Dar­an anschlie­ßend stell­te Flo­ri­an Aschin­ger ers­te Ergeb­nis­se der Aus­wer­tung der Leit­fa­den­in­ter­views mit Hoch­schul­ak­teu­ren vor.

Die Ziel­set­zung die­ser Inter­views war es, ins­be­son­de­re Her­aus­for­de­run­gen im Bereich der Lern­welt­ge­stal­tung sowie Good Prac­ti­ce-Bei­spie­le zu erfas­sen. Hier­zu wur­den ins­ge­samt 40 Gesprä­che mit Hoch­schul­lei­tun­gen, Biblio­theks­lei­tun­gen sowie Lei­tun­gen der Infra­struk­tur- und IT-Abtei­lung an 35 Hoch­schu­len geführt.

Prä­sen­ta­ti­on von Flo­ri­an Aschinger:

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Flo­ri­an Aschin­ger stellt die bis­he­ri­gen qua­li­ta­ti­ven Erkennt­nis­se vor (Source: S. Dutz)

Im Rah­men der ers­ten inhalt­li­chen Ana­ly­se zeig­te sich, dass die koope­ra­ti­ve Ent­wick­lung der Lern­welt Hoch­schu­le, ins­be­son­de­re der stär­ke­re Ein­be­zug von Stu­die­ren­den, eine zen­tra­le Her­aus­for­de­rung dar­stellt. Eini­ge Hoch­schu­len initi­ie­ren hier­zu bei­spiels­wei­se Ideen­wett­be­wer­be, um gemein­sam mit Stu­die­ren­den die Hoch­schu­le ler­nen­den­zen­triert zu gestal­ten. Eine wei­te­re wich­ti­ge Auf­ga­be ist die Fle­xi­bi­li­sie­rung des Stu­di­ums (z.B. Locke­rung der Stu­di­en­gangs­struk­tu­ren), um den Bedürf­nis­sen der hete­ro­ge­nen Stu­die­ren­den­schaft bes­ser gerecht zu wer­den. Außer­dem bedarf es einer fle­xi­blen Gestal­tung phy­si­scher Lern­räu­me, um eine bedarfs­ge­rech­te Nut­zung der Räum­lich­kei­ten, je nach Stu­di­um­s­pha­se, zu ermög­li­chen. Und schließ­lich gibt es bei der Ein­füh­rung oder Wei­ter­ent­wick­lung digi­ta­ler Struk­tu­ren sowohl tech­ni­sche als auch didak­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen, wie die Imple­men­tie­rung eines Cam­pus Manage­ment Sys­tems oder die nut­zer­freund­li­che Gestal­tung von E‑Lear­ning-Platt­for­men.

Die Inter­views beinhal­ten eine Viel­falt an Stra­te­gien und Lösungs­an­sät­zen, wel­che im wei­te­ren Ver­lau­fe des Pro­jekts noch detail­lier­ter unter­sucht und dann zusam­men mit den Ergeb­nis­sen der ande­ren Erhe­bun­gen ver­öf­fent­licht werden.

Der ers­te Tag wur­de mit einer Dis­kus­si­on über Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen beschlos­sen, an der Ale­xa Böckel (Leu­pha­na Uni­ver­si­tät Lüne­burg; Digi­ta­le Chan­ge­ma­ker), Oli­ver Janosch­ka (Hoch­schul­fo­rum Digi­ta­li­sie­rung), Bet­ti­na Jorz­ik (Stif­ter­ver­band für die Deut­sche Wis­sen­schaft), Mar­cus Lam­precht (Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen / fzs; Digi­ta­le Chan­ge­ma­ker), Dr. Bernd Vogel (HIS Insti­tut für Hoch­schul­ent­wick­lung) und Prof. Dr. Frank Zie­ge­le (CHE – Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung) teilnahmen.

Mode­riert wur­de die Podi­ums­dis­kus­si­on von Katha­ri­na Fuß (Jour­na­lis­tin).

Dis­kus­sio­nen der Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der Lern­welt Hoch­schu­le (Source: S. Dutz)

Die Podi­ums­dis­kus­si­on mach­te deut­lich, dass es auf dem Weg zu einer stu­die­ren­den­ori­en­tier­ten Hoch­schu­le sowohl zu Ver­än­de­run­gen in der Orga­ni­sa­ti­on der Hoch­schu­len kom­men muss als auch neue Kon­zep­te ent­wi­ckelt wer­den soll­ten, wie Stu­die­ren­de stär­ker in die Ent­wick­lung der Hoch­schu­len jen­seits von Gre­mi­en ein­ge­bun­den wer­den könn­ten. Auch die räum­li­che Gestal­tung von Hoch­schu­len bedarf ver­än­der­ter Per­spek­ti­ven. Eine kom­pe­tenz­ori­en­tier­te Leh­re lässt sich nur bedingt in Hör­sä­len rea­li­sie­ren. Viel­mehr müs­sen fle­xi­ble Lehr-/Lern­raum­ar­ran­ge­ments Optio­nen für z.B. pro­jekt­ori­en­tier­tes Ler­nen zur Ver­fü­gung stel­len. Um die­se Ver­än­de­run­gen auf die Bahn zu brin­gen, soll­te die Kom­mu­ni­ka­ti­on der ver­schie­de­nen Akteur­s/in­nen-Grup­pen mit­ein­an­der inten­si­viert wer­den. Die Teil­neh­men­den der Podi­ums­dis­kus­si­on mach­ten deut­lich, dass hier eini­ges auf dem Weg ist. Aller­dings merk­ten die Stu­die­ren­den an, dass die Dyna­mik noch zu wün­schen übrig lie­ße und hier ein neu­es Den­ken in den Hoch­schu­len Ein­zug hal­ten müsste. 

Am zwei­ten Tag der Kon­fe­renz eröff­ne­te Prof. Dr. Rein­hold R. Geils­dör­fer den Input-Teil mit der Per­spek­ti­ve der Die­ter-Schwarz Stif­tung, die der Gast­ge­ber und För­de­rer der Kon­fe­renz war.

Als beson­de­res Pro­jekt hob er den Bil­dungs­cam­pus her­vor, auf dem Räum­lich­kei­ten für vier Hoch­schu­len und wei­te­re Insti­tu­te ent­stan­den sind. Die Beson­der­hei­ten und die dar­aus resul­tie­ren­den Her­aus­for­de­run­gen machen deut­lich, dass es kein ein­fa­ches Unter­fan­gen ist, ver­schie­de­ne Hoch­schul­ty­pen an einem Stand­ort mit ihren Akti­vi­tä­ten zu ver­knüp­fen. Im Bil­dungs­cam­pus gelingt die­ses Expe­ri­ment bis­lang aller­dings gut, wie sich bei der gemein­sa­men Biblio­thek zeigt.

Prof. Dr. Rein­hold R. Geils­dör­fer stellt den Bil­dungs­cam­pus vor (Source: S. Dutz)

Prä­sen­ta­ti­on von Prof. Dr. Rein­hold R. Geilsdörfer:

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Prä­sen­ta­ti­on von Hen­ning Rickelt:

(Auf das Bild kli­cken, um das Doku­ment anzuschauen)

 

Im Fokus der Pla­nun­gen stand eine zur Nut­zen­den- und Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung, um den Anfor­de­run­gen der Zukunft gerecht zu werden.

Hen­ning Rickelt zeigt Her­aus­for­de­run­gen für Biblio­the­ken auf (Source: S. Dutz)

Bevor die „Per­spek­ti­ve Praxis“-Workshops am zwei­ten Kon­fe­renz­tag began­nen, fass­ten (v.l.n.r) Alex­an­dra Becker, Flo­ri­an Aschin­ger, Prof. Dr. Richard Stang, Lau­ra Kobsch und Han­nes Wei­chert die Work­sh­op­er­geb­nis­se des ers­ten Tages zusam­men. So wur­de in einem Work­shop kon­tro­vers dis­ku­tiert: Ist es ein ‚Armuts­zeug­nis‘ für die Hoch­schu­len, dass Stu­die­ren­de nicht mehr Zeit an den Hoch­schu­len ver­brin­gen? Oder soll­ten Hoch­schu­len nicht eher froh sein, dass immer­hin ca. 1/3 der Stu­die­ren­den kom­men und die Raum­not nicht ver­schärft wird? Die Lern­welt Hoch­schu­le könn­te und soll­te noch mehr zur „Lebens­welt“ der Stu­die­ren­den wer­den, indem durch eine viel­fäl­ti­ge­re und fle­xi­ble­re räum­li­che Gestal­tung der Lern­ort Hoch­schu­le attrak­ti­ver wird und auch nicht direkt stu­di­en­be­zo­ge­ne Akti­vi­tä­ten ermög­licht werden.

Sum­ma­ry der Work­sh­op­er­geb­nis­se vom Vor­tag (Source: S. Dutz)

Fest­zu­hal­ten ist auch, dass sich Stu­die­ren­de im Bereich Digi­ta­li­sie­rung vor Allem „ein­fach gute Leh­re“ wün­schen – Digi­ta­li­sie­rung dür­fe nicht zu einem Selbst­zweck wer­den, und dass das gro­ße Schlag­wort Digi­ta­li­sie­rung sowohl in den Begriff­lich­kei­ten als auch in den Ein­zel­fra­gen vie­le Her­aus­for­de­run­gen birgt.

Im Bereich Hoch­schul­or­ga­ni­sa­ti­on wird ange­führt, dass von einer Stär­kung der Hoch­schul­di­dak­tik inner­halb einer stra­te­gi­schen Aus­rich­tung alle Betei­lig­ten pro­fi­tie­ren. Auch in der Opti­mie­rung der Koope­ra­ti­on zwi­schen Unter­stüt­zungs­pro­zes­sen wie Biblio­thek oder IT-Diens­ten und der Leh­re wird eine wesent­li­che Auf­ga­be der Stra­te­gie­pla­nung gese­hen. Ins­ge­samt wie im Spe­zi­el­len sind unter dem Gesichts­punkt der Stu­die­ren­den­ori­en­tie­rung umfas­sen­de, ganz­heit­li­che und inte­gra­ti­ve Ansät­ze der Gesamt­stra­te­gie an Hoch­schu­len anzustreben.

Nach den Work­shops am Frei­tag brach­te Dr. Sybil­le Rei­chert eine inter­na­tio­na­le Per­spek­ti­ve ein. Sie zeig­te auf, was im euro­päi­schen Aus­land unter­nom­men wird, um gute Leh­re anzubieten.

Source: S. Dutz

Dabei wur­de deut­lich, dass pro­jekt­ori­en­tier­tes Leh­ren und Ler­nen in zuneh­men­dem Maße tra­di­tio­nel­le Lehr­for­men ablö­se. Auch inten­si­vier­ten Hoch­schu­len in vie­len Län­dern die Zusam­men­ar­beit mit der gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen „Außen­welt“. 

Prä­sen­ta­ti­on von Dr. Sybil­le Reichert:

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Hoch­schu­len wer­den dabei zu zen­tra­len Akteu­rin­nen der Gestal­tung gesell­schaft­li­cher und wirt­schaft­li­cher Zukunft.