Hybride Lernräume

Hybride Lernräume2014-11-10T18:43:38+00:00

Hybride Lernräume

Die Verknüpfung von physischen und digitalen Lernwelten ist eine der zentralen zukünftigen Herausforderungen bei der Gestaltung von Lernsettings. Dazu gilt es interaktive Objekte zu gestalten. Vernetzte kollaborative Möbel (Multitouchtische, hybride Objekte etc.) sowie Mo­bile Medien (Tablets, Smartphones, etc.) schaffen die Voraussetzung dafür, gleichzeitig in beiden Lern­raumsettings zu agieren.
Eine Er­weiterung im Kontext der technischen Entwicklung von Augmented Reality mit Hilfe von interaktiven Brillen wie z.B. Google Glasses wird zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Doch wie lassen sich technische Entwicklungen pädagogisch sinnvoll nutzen und wie müssen vor diesem Hintergrund Lernszenarien gestaltet werden? Diesen Fragen widmet sich das Learning-Research-Center.

Kooperation mit IRESO e.V. zu neuen Lernplattformen

IRESO e.V. ist ein Verein mit dem Hauptsitz in Deutschland, mit der die Hochschule der Medien (HdM) seit ein paar Jahren zusammenarbeitet. Außer Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekte stellt IRESO Ausbildungsräume und Online-Lernplattformen zur Verfügung.

Im Sommer 2020 gestalten und entwickeln die Studierenden der HdM zwei Online Plattformen für IRESO, die bis Anfang 2021 freigeschaltet werden.

Die Beschreibung des Projekts (von der Webseite der IRESO):

In einer Semesterarbeit ( Sommer 2020) gestalteten über 23 Studierende des 4. Semesters eine Online Plattform jeweils für unser Dengue Aufklärungsprogramm und für ein Projekt in dem Jugendliche programmieren lernen können. Warum einen neuen Online Auftritt, wenn die IRESO-Webseite bereits die Programme vorstellt?

Die Plattformen sollen nicht nur die Projekte darstellen, sondern weltweit nichtstaatlichen Organisationen die Möglichkeit geben, ganze tutorial geleitete, kollaborative Lernprogramme für ihre Jugendliche herunterzuladen. Die sogenannten Arbovirosen wie Dengue, Zika, Chikungunya, Gelbfieber, West-Nil-Fieber verbreiten sich weltweit immer mehr und deutlich schneller. Überträgermücken dieser Erkrankungen haben sich bereits auch in Deutschland niedergelassen und werden zukünftig unser Leben beeinflussen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von IRESO: https://www.ireso.org/

Forschungsprojekt: Die Krise als Innovationschance

Forschungsprojekt: Die Krise als Innovationschance – Der Umgang der Öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg mit der Corona-Krise

Die durch die Corona-Krise ausgelösten Einschränkungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag machten auch vor den Öffentlichen Bibliotheken nicht halt. Für Einrichtungen und Mitarbeitende stellte sich während des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Frage, wie eine Bibliothek auf die damit verbundenen Herausforderungen reagieren kann.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes von Prof. Cornelia Vonhof und Prof. Dr. Tobias Seidl wurde diese für die Öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg untersucht. Insbesondere folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Was tun Bibliotheken in Zeiten von Corona? Welche Arten von Dienstleistungen wurden weiterhin angeboten oder auch neu entwickelt? Welche neuen Wege mussten dabei ggf. beschritten werden? Welche innovativen Ansätze entstanden in der Krise? Welche Faktoren fördern Innovation im öffentlichen Sektor?

Neben einer quantitativen Analyse der Angebote von 245 Bibliotheken mittels einer Webseitenanalyse wurden Interviews mit 14 besonders innovativen Bibliotheken durchgeführt, die Rückschlüsse auf das aus der Krise anstehende Innovationspotenzial zulassen.

Laufzeit: 3/2020-03/2021

Förderung: Learning-Research Center der Hochschule der Medien Stuttgart

Bislang erschienene Veröffentlichungen:

  • Tobias Seidl, Cornelia Vonhof: Bibliotheken sind da – was Bibliotheken in der Corona-Krise leisten (können). In: Forum Bibliothek und Information – BuB 72 05/2020, S. 244-245.
  • Ramona Ochs, Tobias Seidl, Cornelia Vonhof: Bibliotheken sind da. Die Krise als Katalysator für die Entwicklung neuer (digitaler) Handlungsfelder? In: Forum Bibliothek und Information – BuB 72 08+09/2020, S. 474-477.

Zukunft Lernwelt Hochschule

Lernwelt Hochschule
Forschungsprojekt zur Lernwelt Hochschule Deutschlands

Die Gesellschaft verändert sich. Globalisierung, Internationalisierung, Digitalisierung und der Mega-Trend der Individualisierung betreffen auch die Art und Weise wie das Studium in Zukunft gelingen kann. Wie können Hochschulen diesen vielfältigen Herausforderungen, die aus Hochschulperspektive noch mit der Bologna-Reform und dem Shift from Teaching to Learning intensiviert werden, begegnen? Dieser Frage ging das Forschungsprojekt Lernwelt Hochschule über einem Zeitraum von drei Jahren nach und untersuchte die gesamte deutsche Hochschullandschaft. Es konnte gezeigt werden, dass die Hochschullandschaft in den vier Dimensionen Hochschulorganisation, Hochschuldidaktik, Digitale Strukturen und physische Lehr- und Lernräume in Bewegung ist und allmählich auf die Herausforderungen reagiert. Allerdings sieht Prof. Dr. Richard Stang auch gravierende Problemlagen: „Bei den Hochschulen in Deutschland ist es im Prinzip ähnlich wie bei der Autoindustrie. Über Jahrzehnte wähnte man sich an der Spitze der Entwicklung und sah es als unnötig an, grundlegende Veränderungen vorzunehmen, und plötzlich verändern sich die Strukturen und die Märkte und man muss aufwändig versuchen, verlorenes Terrain wieder zurückzugewin­nen.“

Einer der Foki des Projektes lag auf der verstärkten Studierendenorientierung und dem verstärkten Einbezug Studierender in die strategische Entwicklung zur Gestaltung der Lehr- und Lernumgebungen. Weiterhin wurden Good-Practice Beispiel eruiert, die aufzeigen, wie gute Lehre gelingen kann. Jedoch wurden auch Defizite und weitere Herausforderungen identifiziert, die ebenfalls in der Präsentation vorgestellt werden.

Prof. Dr. Richard Stang vom Learning Research Center der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) leitet zusammen mit Alexandra Becker das Projekt „Lernwelt Hochschule“, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Deutschen Initi­ative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) realisiert wird. Gefördert wird dieses Projekt von der Dieter Schwarz Stiftung, die Vorhaben im Bereich Bildung und Wissenschaft unterstützt.

Hybrid Learning Spaces

The interface of physical and digital learning landscapes is one of the central future challenges of the design of learning settings. Here, it is imperative to design interactive objects. Interconnected, collaborative furniture (multitouch tables, hybrid objects, etc.), as well as mobile media (tablets, smartphones, etc.) shape the premise for operating in both realms, simultaneously.
Enhancing this with the technical innovations of augmented reality, as with the aid of interactive glasses, e.g. Google Glasses, creates additional possiblities. But how can these technological developments be put into pedagogical perspective, and how do we have to design learning scenarios, as a result? These questions are tackled by the Learning-Research-Center.

Kooperation mit IRESO e.V. zu neuen Lernplattformen

IRESO e.V. ist ein Verein mit dem Hauptsitz in Deutschland, mit der die Hochschule der Medien (HdM) seit ein paar Jahren zusammenarbeitet. Außer Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekte stellt IRESO Ausbildungsräume und Online-Lernplattformen zur Verfügung.

Im Sommer 2020 gestalten und entwickeln die Studierenden der HdM zwei Online Plattformen für IRESO, die bis Anfang 2021 freigeschaltet werden.

Die Beschreibung des Projekts (von der Webseite der IRESO):

In einer Semesterarbeit ( Sommer 2020) gestalteten über 23 Studierende des 4. Semesters eine Online Plattform jeweils für unser Dengue Aufklärungsprogramm und für ein Projekt in dem Jugendliche programmieren lernen können. Warum einen neuen Online Auftritt, wenn die IRESO-Webseite bereits die Programme vorstellt?

Die Plattformen sollen nicht nur die Projekte darstellen, sondern weltweit nichtstaatlichen Organisationen die Möglichkeit geben, ganze tutorial geleitete, kollaborative Lernprogramme für ihre Jugendliche herunterzuladen. Die sogenannten Arbovirosen wie Dengue, Zika, Chikungunya, Gelbfieber, West-Nil-Fieber verbreiten sich weltweit immer mehr und deutlich schneller. Überträgermücken dieser Erkrankungen haben sich bereits auch in Deutschland niedergelassen und werden zukünftig unser Leben beeinflussen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von IRESO: https://www.ireso.org/

Forschungsprojekt: Die Krise als Innovationschance

Forschungsprojekt: Die Krise als Innovationschance – Der Umgang der Öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg mit der Corona-Krise

Die durch die Corona-Krise ausgelösten Einschränkungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag machten auch vor den Öffentlichen Bibliotheken nicht halt. Für Einrichtungen und Mitarbeitende stellte sich während des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Frage, wie eine Bibliothek auf die damit verbundenen Herausforderungen reagieren kann.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes von Prof. Cornelia Vonhof und Prof. Dr. Tobias Seidl wurde diese für die Öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg untersucht. Insbesondere folgende Fragen standen im Mittelpunkt: Was tun Bibliotheken in Zeiten von Corona? Welche Arten von Dienstleistungen wurden weiterhin angeboten oder auch neu entwickelt? Welche neuen Wege mussten dabei ggf. beschritten werden? Welche innovativen Ansätze entstanden in der Krise? Welche Faktoren fördern Innovation im öffentlichen Sektor?

Neben einer quantitativen Analyse der Angebote von 245 Bibliotheken mittels einer Webseitenanalyse wurden Interviews mit 14 besonders innovativen Bibliotheken durchgeführt, die Rückschlüsse auf das aus der Krise anstehende Innovationspotenzial zulassen.

Laufzeit: 3/2020-03/2021

Förderung: Learning-Research Center der Hochschule der Medien Stuttgart

Bislang erschienene Veröffentlichungen:

  • Tobias Seidl, Cornelia Vonhof: Bibliotheken sind da – was Bibliotheken in der Corona-Krise leisten (können). In: Forum Bibliothek und Information – BuB 72 05/2020, S. 244-245.
  • Ramona Ochs, Tobias Seidl, Cornelia Vonhof: Bibliotheken sind da. Die Krise als Katalysator für die Entwicklung neuer (digitaler) Handlungsfelder? In: Forum Bibliothek und Information – BuB 72 08+09/2020, S. 474-477.

Zukunft Lernwelt Hochschule

Lernwelt Hochschule
Forschungsprojekt zur Lernwelt Hochschule Deutschlands

Die Gesellschaft verändert sich. Globalisierung, Internationalisierung, Digitalisierung und der Mega-Trend der Individualisierung betreffen auch die Art und Weise wie das Studium in Zukunft gelingen kann. Wie können Hochschulen diesen vielfältigen Herausforderungen, die aus Hochschulperspektive noch mit der Bologna-Reform und dem Shift from Teaching to Learning intensiviert werden, begegnen? Dieser Frage ging das Forschungsprojekt Lernwelt Hochschule über einem Zeitraum von drei Jahren nach und untersuchte die gesamte deutsche Hochschullandschaft. Es konnte gezeigt werden, dass die Hochschullandschaft in den vier Dimensionen Hochschulorganisation, Hochschuldidaktik, Digitale Strukturen und physische Lehr- und Lernräume in Bewegung ist und allmählich auf die Herausforderungen reagiert. Allerdings sieht Prof. Dr. Richard Stang auch gravierende Problemlagen: „Bei den Hochschulen in Deutschland ist es im Prinzip ähnlich wie bei der Autoindustrie. Über Jahrzehnte wähnte man sich an der Spitze der Entwicklung und sah es als unnötig an, grundlegende Veränderungen vorzunehmen, und plötzlich verändern sich die Strukturen und die Märkte und man muss aufwändig versuchen, verlorenes Terrain wieder zurückzugewin­nen.“

Einer der Foki des Projektes lag auf der verstärkten Studierendenorientierung und dem verstärkten Einbezug Studierender in die strategische Entwicklung zur Gestaltung der Lehr- und Lernumgebungen. Weiterhin wurden Good-Practice Beispiel eruiert, die aufzeigen, wie gute Lehre gelingen kann. Jedoch wurden auch Defizite und weitere Herausforderungen identifiziert, die ebenfalls in der Präsentation vorgestellt werden.

Prof. Dr. Richard Stang vom Learning Research Center der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) leitet zusammen mit Alexandra Becker das Projekt „Lernwelt Hochschule“, das in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Deutschen Initi­ative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) realisiert wird. Gefördert wird dieses Projekt von der Dieter Schwarz Stiftung, die Vorhaben im Bereich Bildung und Wissenschaft unterstützt.