Olaf Eigen­brodt, Richard Stang (Hrsg.): For­mie­rung von Wissensräumen

In der Debat­te um die Wis­sens­ge­sell­schaft wer­den räum­li­che Aspek­te der öffent­li­chen Zugäng­lich­keit zu Infor­ma­ti­on oft ver­nach­läs­sigt, auch wenn längst aner­kannt ist, dass Zugang nicht allein durch tech­ni­schen Anschluss gewähr­leis­tet ist. Biblio­the­ken und Archi­ve ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, sich in ihren bestehen­den oder in neu­en Gebäu­den wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um vor dem Hin­ter­grund der Kon­ver­genz ver­schie­de­ner Infor­ma­ti­ons­me­di­en und ‑inhal­te, die Tren­nung phy­si­scher und digi­ta­ler Infor­ma­ti­ons­räu­me zu über­win­den und eine bidi­rek­tio­na­le Zugäng­lich­keit zu gewähr­leis­ten. Der Band “For­mie­run­gen von Wis­sens­räu­men” lotet aus Sicht von Wis­sen­schaft, Archi­tek­tur, Zivil­ge­sell­schaft und Biblio­theks- und Infor­ma­ti­ons­pra­xis aus, wel­chen Bei­trag Insti­tu­tio­nen der räum­lich gebun­de­nen Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung wie Biblio­the­ken und Archi­ve zur öffent­li­chen Zugäng­lich­keit von Infor­ma­ti­on bereits leis­ten und in Zukunft leis­ten können.

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