Die Veränderungen im gesamten Bildungsbereich haben zu einer erhöhten Sensibilisierung für die Gestaltung von Lernarrangements geführt. Veränderte didaktische Konzepte erfordern auch veränderte Raum- und Angebotsstrukturen. Dies gilt sowohl für den realen als auch den digitalen Raum. Von Schulen über Hochschulen bis hin zu Weiterbildungseinrichtungen, von Bibliotheken und Museen werden neue Lernumgebungen konzipiert. Die Hochschule der Medien Stuttgart hat sich in den letzten Jahren intensiv der Frage zugewandt, wie solche neuen Lernumgebungen angemessen und sinnvoll gestaltet werden sollten, und zwar unter vier Perspektiven, die wissenschaftlich untersucht werden:

Vor dem Hintergrund dieser unterschiedlichen Perspektiven ergibt sich ein verändertes Verständnis von Lernwelten, das einen ganzheitlichen Blick auf die verschiedenen Aspekte von Lernen, Lehren und Wissensgenerierung erfordert. Im Zusammenspiel mit institutionellen Rahmungen geht es darum, Lernoptionen entlang der Biographien von Lernern in den Blick zu nehmen und übergreifende Konzepte zu entwickeln. Im Rahmen des Learning-Research-Centers, mit den Forschungsschwerpunkten „Lernwelten“  und „Mobile Learning“, “pädagogische und organisatorische Konzepte”  werden folgende Schwerpunkte in den Blick genommen:

The Saltire Centre in Glasgow (Source: Frank Thissen)