Forschung zum mobilen Lernen im Innovation Lab

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Forschung zum mobilen Lernen im Innovation Lab

Forschung zum mobilen Lernen im Innovation Lab

Die Veränderungen durch die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche im 21. Jahrhundert stellen neue Herausforderungen und Anforderungen an Schulen. So gilt es, die für das 21. Jahrhundert notwendigen Kompetenzen – die sogenannten 21st Century Skills – als zentral zu erwerbende Kompetenzen in den Unterricht zu integrieren, zum anderen die Schüler auf die sich rapide verändernden Situationen von Lebenswelten angemessen vorzubereiten. Gleichzeitig sollen Schülerinnen und Schüler, in einer sich stetig verändernden Welt, Initiative und Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernehmen. Dazu müssen Informations- und Medienkompetenzen in der Schule ebenso erworben werden, wie Kompetenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit, zur Kommunikation und Auseinandersetzung mit komplexen interdisziplinären Aufgabenstellungen, aber auch Entrepreneurship und Empathie gilt es zu entwickeln.

Dies alles lässt sich mit den traditionellen Konzepten von Schule des Industriezeitalters nicht mehr bewerkstelligen und erfordert ein Neudenken von Schule als lernende Organisation, von Unterricht als einem Experimentallabor im Sinne des »Design Thinking«, von Methoden und von Lernräumen, sowohl physisch als auch virtuell.

Wie sollte Schule und Lernen sich vor diesem Hintergrund verändern?

Schule und Unterricht werden sich in den kommenden Jahren, auch durch den digitalen Wandel, stark verändern. Offene Lernszenarien und Selbstlernphasen in denen Schülerinnen und Schüler möglichst eigenverantwortlich lernen und arbeiten kommen dabei immer häufiger neben traditionellen Lehr- und Lernformen zum Einsatz. In dieser »neuen Lernkultur« verändert sich auch die Rolle der Lehrkräfte. Sie werden von Wissensvermittlern zunehmend zu Lernbegleitern, die Lernräume und Lernszenarien schaffen, sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Individualisierung ermöglichen. Dabei spielt vor allem das kooperative und kollaborative Lernen eine große Rolle.

Digitale Medien können an dieser Stelle ein Schlüssel sein, diese Lernszenarien entscheidend und schülerzentriert zu unterstützen.

Welche Aufgaben übernimmt das Innovation-Lab in diesem Prozess?

Das Projekt soll neue, innovative Lernszenerien für das projektorientierte, nachhaltige und schüleraktivierende Lernen mit mobilen Gerätenentwickeln, bei denen auch der physische Lernraum neu gedacht wird. Die zu entwickelnden Szenarien, die in Kooperation mit der Hochschule der Medien definiert werden, sollen in zwei Lernräumen (Raum im Schulgebäude und Pavillon im Außenbereich der Schule) mit Schülerinnen und Schülern der Ernst Reuter Schule in Karlsruhe, Lehrkräften, Studierenden und Experten gemeinsam entwickelt, erprobt und evaluiert werden, um daraus weiterführende Lernszenerien zu generieren. Die Ergebnisse sollen publiziert und sowohl Schulen als auch der wissenschaftlichen Fachwelt zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll das Konzept des »Design Based Research«-Ansatzes zum Einsatz kommen.

Zur Web Site des Innovation Labs

2017-08-20T12:53:35+00:00

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