Literatur & Datenbank

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Literatur & Datenbank 2017-08-04T10:05:49+00:00

Learning Spaces – Lernwelten.

Learning Spaces – Lernwelten ist die größte internationale bibliographische Fachdatenbank über Entwicklungen und Trends im Bereich Lernräume und Lernorte, vor allem physischer Art. Sie enthält Publikationen über alle Arten von Bildungseinrichtung, von Schulen und Hochschulen, über Erwachsenenbildung und Volkshochschulen, bis hin zu Bibliotheken und Museen. Vor allem der angloamerikanische Raum, Deutschland und Skandinavien ist hierbei abgedeckt.
Als frei zugängliche Suchplattform nutzt die Datenbank die Literaturverwaltungssoftware Zotero.

Datenbank durchsuchen

Suchanleitung für die Zotero Datenbank

 
Das Projekt wurde von Prof. Dr. Richard Stang für das Learning Research Center an der Hochschule der Medien Stuttgart initiiert. Die Datenbank wird von Stefan Volkmann (Bibliotheks- und Informationsmanagement, sv034@hdm-stuttgart.de) kuratiert.
 
 

Datenbankstruktur:

1   es wird unterschieden zwischen
einführenden,
visuell inspirierenden, und
Theorie- & Forschungs-
materialien
2   Physische Räume & Einrichtungen – Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Volkshochschulen, usw.
3   Digitale & Hybride Räume
4   Design und Architektonische Aspekte
4.2.4   IT-Integration
4.2.4.2   Mobile Geräte
4.5   Service Design
5   Organisatorisches, Praktisches und Methodisches
5.1   Politik & Strategie
5.2 / 5.3 organisatorische & Kooperationsstrukturen
5.4   Projektzyklus & -management
5.5   Nutzergesteuerte Innovation
6   Lernformen und demographischer Wandel
7   Stakeholder – Lernende allen Alters, Lehrer, Designer, Entscheidungsträger
8   Sprachen – vor Allem Englisch, Deutsch, und skandinavische
9   Länder und Regionen
 
Eine detailierte Zusammensetzung der Daten aus Publikationstypen, Dokumentsprachen, repräsentierter Regionen und Institutionstypen bieten die Learning Spaces – Lernwelten. Release Notes.
Für umfangreichere Recherchen in der Datenbank empfiehlt sich über die Teilnahme in der Zotero-Gruppe, die Datenbank lokal über den Zotero Standalone Client zu synchronisieren. Hierrüber lassen sich die Daten auch exportieren.
 
 

Physische Lernräume

Physische Lernräume

von Richard Stang

In den modernen Wissens- und Informationsgesellschaften erhält Bildung einen immer größeren Stellenwert.

Das lebenslange Lernen ist zur Grundlage gesellschaftlicher Entwicklung geworden. Die Bedeutung von Bildung- und Kultureinrichtungen als Lernorte haben in Anbetracht dieser Bedeutung eine neue Relevanz erhalten. Dabei geht es nicht nur darum, Lernsettings didaktisch-methodisch zu gestalten, sondern auch darum, informelles Lernen auch räumlich zu unterstützen. Immer mehr Bildungs- und Kultureinrichtungen haben sich auf den Weg gemacht, Lernangebote auch räumlich neu zu präsentieren. Dabei steht häufig der physische Raum im Zentrum. Allerdings wird er noch zu selten als eine zentrale Dimension der Gestaltung von Lehr-/Lern-Settings gesehen.

de-tweede-verdieping-Nieuwegein
De Tweede Verdieping in Nieuwegein.
(Bildquelle: Richard Stang)
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Das LearnerLab der HdM als Eventraum genutzt.
(Bildquelle: Richard Stang)
Das Learning-Research-Center beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie physische Lernräume in Zukunft aussehen werden. Raumorganisation oder die organisatorische Strukturierung von Lernlandschaften – sei es im kommunalen Kontext oder im Kontext wissenschaftlicher Campusstrukturen – werden vor allem vor dem Hintergrund in den Blick genommen wie veränderte Gebäudekonzepte, Raumkonzepte, Möblierungskonzepte, Vernetzungsstrukturen usw. gestaltet werden können.
Die Gestaltung von Lernräumen erhält in Anbetracht verschiedener Lernzugänge und Lernmethoden eine immer größere Re­levanz bei Neu- und Umbauten in Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Hochschulen und Bibliotheken.
Dieser Thematik hat sich das Learning-Research-Center im Rahmen einer Laboranordnung zugewandt. So wurden zum Beispiel im Rahmen des Projektes „LearnerLab“ flexible Rauminszenierungen für Lernen erforscht. Ausgangspunkt für die Forschungskooperation mit der Firma VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken aus Tauberbischofsheim war ein gemeinsam konzipiertes LearnerLab in der Hochschule der Medien Stuttgart, das von 2011 bis 2014 im Zentrum der Forschung stand.
Ab 2015 wird es eine größere Fläche für die HdM-Lernwelt geben, in der die Forschungsarbeiten weitergeführt werden.